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Irgendwie nerve ich mich schon selbst an. Jeder nickt bestätigend. Kein Wunder. Aber da ich jetzt selber, ohne die Hilfe von Freunden (mein Dank gilt an dieser Stelle denselbigen), soweit gekommen bin, es einzusehen. Jetzt bin ich hier.
Das hier ist der Eintrag, den ich am vierten September 2005 zum Thema Gezeiten geschrieben, aber mich nicht getraut habe, zu veröffentlichen. Das mache ich hiermit, weil ich so so so weit unten bin und es dort nichts mehr zu verlieren gibt:
>>Ich weiß es ist tot. Und es wurde hundertmal durchgekaut, aber ich muss es auch noch mal durchkauen, einfach, um mich endgültig damit abzufinden.
Diese Gemeinschaft war alles, was ich mir gewünscht habe. Es klingt erschreckend, nicht? Aber so bin ich. Ich brauche einen festen Kreis, zu dem ich gehöre. Mit dem ich Insiderwitze reißen kann, mit dem ich doof sein kann, wie ich will, weil wir es irgendwie ... zusammen sind. Mein Gott, das hier wird das einzige Mal sein, dass ich es ausschreibe: Ich brauche jemanden, zu dem ich sagen kann: Wir gegen die Welt. Ebenfalls beängstigend. So bin ich schon immer gewesen, so werde ich vielleicht immer sein. Jemand, der sich alleine verloren fühlt.
Unglaublich, wie lange wir zusammen waren. Ich meine, unter diesen Umständen? Ihr habt mir geholfen. Habt mich, wenn ich ehrlich bin, auch geprägt (Wie war das mit dem 'schlechten' Einfluss?). Ich weiß, es ist jetzt völlig unwichtig, es ist Vergangenheit, es ist vorbei. Aber die Erinnerungen bleiben irgendwo in mir drinnen.
Das Musical, der Winter, die Sommertreffen. Grillabende, die grandiose Nachtwanderung. Bilder die ich noch vor Augen habe. Wie wir den Feuerplatz 'erobert' haben. Wie ich mit Lea auf diesen Baumstamm saß. Wie wir uns alle aneinander geklammert haben, weil doch irgendwie Angst im Dunkeln hatten (streitet es nicht ab ;D). Das Glühwürmchen. Die Tatsache, dass ich den Stg Bahnhof so gut kenne.
Ich werde sentimental, huh.
Das was wir hatten war toll. Ich sage es hier ganz ohne die Wut, die ich manchmal verspüre. Danke.
Alle schönen Sachen gehen mal zuende.
<<
Das war's. Das war ich. Oder auch nur ein Schatten meiner selbst. Ich glaube, ich sage jetzt Lebewohl. Oder ich habe nur einen dieser Anfälle, weil ich AUfmerksamkeit will/brauche, wie auch immer. Ich muss einen Schlussstrich ziehen und mich mit mir versöhnen.
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I do...
Dass ich langweilig bin, merkt man am besten an meinen Steckbriefen. Keine Hobbies, Sportarten, Instrumente. Äußerlich leicht übersehbar, schüchtern versus arrogant. Keine Talente, nichts Überdurchschnittliches. Kein besonderer Musikgeschmack. Öde, nicht? Ja verdammt. Wenn's nicht so langweilige Menschen wie mich geben würde, würdet ihr ganzen TOLLEN LEUTE (ja! Genau du!) gar nicht auffallen. Hach, ist das schön.
Sicher, davor war meine Einstellung anders. Bevor DAS (Wortwitz, Wortwitz!) schiefging. Ich bin darüber hinweg, ich verschwende kaum noch Gedanken daran und bin in meine (schlechten) Gewohnheiten zurückgefallen. Wie war das mit den Sekunden? Ach, hinterher ist man immer schlauer. Aber auch nur um sich dann bei Wiederholung erneut und heftigfer ärgern zu können.
Zum Glück oder auch nicht, mein Stundenplan lässt mir wenig Gelegenheiten mich intensiv damit zu beschäftigen. EIN freier Nachmittag, zu gütig nicht?
Zu was anderem:
Ich will mich mit H anfreunden. Der sieht einfach zu einsam aus, wenn er so in seiner Ecke hockt. Ich würd' mich ja gern dazu setzen, aber wenn man die Hintergründe kennt, erklärt man mich für krank. Rotes PLO-Tuch, ihr mainstreamigen Antisemitisten. Lol.
T. hat schon wieder 'ne Romanze (lol) am Anbahnen. Wie war das mit dem im Hintergrund verschwinden? Muss mir mal ein paar Tipps holen.
Schon mal die Hälfte einer Hochzeit heulend auf dem Klo verbracht? Echt ein Erlebnis.
Habe ich jetzt alles so unterschwellig und zynisch (wenn auch nicht besonders geschickt) wie möglich reingebracht? Oh, dann kann ich ja wieder in der Versenkung verschwinden.
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Alex ist weg. Bah. Idiot. Ich hasse ihn. Usw.
Hannes macht mich nervös, aber ich komme darüber hinweg.
Und über alles andere auch. Wie auch immer
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Das was ich dauernd befürchtet habe, wurde mir von J. bestätigt. Aber es ist nie fair. Es ist grausam und furchtbar ironisch. Ich habe aufgegeben.
Heute hätte ich es fast ausgesprochen. Zum Glück nur fast. Alles Illusionen, in ein paar Monaten lache ich darüber. Hoffentlich.
Dass ich hier alleine dastehe, sollte mich beunruhigen, aber da ich es sowieso erwartet habe (Du kannst nicht so tun, als ob es das Beste wäre...), hoffe ich es einfach schnell ignorieren zu können.
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Weiter um Text:
Wir sind ein bisschen durch V. und haben halt ein paar Läden angeguckt. Danach zur Eisdiele, wo wir einen Schokoschockbecher gegessen haben, angeblich für zwei Personen, den wir zu viert nur zur Hälfte geschafft haben.
Das durch die Läden schauen hat mich auf Winterstiefel gebracht und auf meine Docs, die den Sommer über ja im Schrank bleiben mussten. Eigentlich zieht man die ja eher zu einem Rock oder einem Kleid an, aber ich probier's einfach mit Hose, weil ich sonst keine Winterschuhe habe. Leider habe ich ja darauf bestanden, die 20-Loch Girlboots zu nehmen (die sind einfach hübscher <.<), d.h. : Stiefel bis zu den Waden und kein Reißverschluss. Zum Sportunterricht zieh' ich die sicher nicht an. Aber mit Hose sehen sie so... groß aus. Natürlich könnte ich auch die Hose reinstecken, wenn ich davon absehe, dass ich das absolut furchtbar finde. kA. Außerdem muss ich die ein bisschen noch einlaufen, da das Leder so knarrt. Bald krieg ich meinen schönen, schwarzen Tüllrock <3
Woah, die 14 Loch kosten 116 € (heruntergesetzt von 130€ -.-). Also für die paar Euro unterschied, kann man auch die 20 Loch nehmen -.- (obwohl meine Eltern wohl nicht so begeistert davon wären, wenn ich jetzt auch noch mit den 14ern ankommen oO)
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